FAQ / Verhaltensregeln

FAQ´s und Verhaltensregeln auf und abseits des Zweirades

 

FAQ – Eure meistgestellte Fragen, unsre Antworten

 

Verhaltensregeln

 

Wir, der 1. Mountainbike-Club Düsseldorf 2015 e.V. (im Nachfolgenden MTBC Düsseldorf genannt) sind ein eingetragener Verein und haben dadurch einige Sonderrechte und, vor allem aber auch im Besonderen Rechte und Pflichten. Der Verein übt einen Sport aus, den Radsport, insbesondre den, abseits befestigter Wege. Darum haben wir eine Sportversicherung. Diese deckt alles ab, sowie sich ein Vereinsmitglied auf einem Zweirad befindet, auch im Privaten(!). Das ganze zieht natürlich einen gewissen Verhaltenskodex mit sich, an den sich jeder halten muss. Bei Vereinstätigkeiten sind zudem Nichtmitglieder versichert und werden quasi als Mitglied angesehen, haben sich somit ebenfalls an diesen Kodex zu halten. Das Ganze gilt natürlich im Besonderen auch im Straßenverkehr als Autofahrer.

 

Für alle Tätigkeiten auf dem Rad gilt in erster Linie das Gesetzeswerk der Straßen-Verkehrs-Ordnung(StVO). Hier gibt es keinerlei Ausnahmen und jedes Mitglied hat sich immer an diese Gesetze zu halten, dies gilt auch für sogenannte Gastfahrer. Zudem sollte jedes Mitglied sich im Klaren sein, eine gewisse Vorbildfunktion zu besitzen, welche man auch anwenden sollte. Es gilt immer: Wir sind die Guten. Wir verhalten uns zurückhaltend bei Unstimmigkeiten und wir versuchen eher schlichtend und auf keinen Fall provozierend zu wirken und zu handeln. Unnötige Diskussionen, besonders mit Wanderern, gibt es nicht, sie finden nicht statt und sind nicht zu führen: Der Klügere gibt nach.

 

Bei allen Vereinstätigkeiten im Bereich des Radsports gilt oberstes Gebot: Helmpflicht ohne Ausnahme. Hinzu kommt die Anforderung an funktionstüchtiger Ausrüstung, wie z.B. technisch einwandfreies Zweirad. Handschuhe, Flickzeug und/oder Ersatzschlauch, Pumpe und wenn gefordert Licht gehören natürlich zur Ausrüstung eines jeden Mountainbikers und sollten mitgeführt werden. Bei Fahrten in Gruppen kann man sich die Ausrüstung natürlich aufteilen. Für Rennveranstaltung gelten besondere Regeln. Ebenso sollte sich jeder im Klaren sein, sich mit ausreichend Proviant(Wasser, Essen, etc.) zu versorgen. Hier muss jeder selbst entscheiden und ggf. dies in der Vorbereitung einer Tour mit den jeweiligen Guides absprechen.

 

Zu Vereinstätigkeiten gehören Fahrten im Bereich des Mountainbikens, Enduro- und Freeridetouren, Downhill, Bikeparkbesuche, Querfeldeinfahrten, CTF´s und freie Veranstaltungen, wie z.B. die der Loose Riders. Es gehören im Weiteren dazu Ausfahrten mit dem Rennrad und natürlich Besuche auf den Strecken von Partnervereinen.

 

Im Privaten und z.B. auf Aktivitäten wie der Critical Mass oder einer Fahrradsternfahrt, wie sie z.B. vom ADFC veranstaltet werden gibt es keine generelle Helmpflicht, diese kann jedoch gesondert von Vereinsmitgliedern gefordert werden, z.B. bei einer MTB-Zubringertour zur ADFC-Sternfahrt. Dies wird jedoch weit im Vorfeld besprochen und bekanntgegeben.

 

Beachtet jedoch bitte aber auch bei privaten Aktivitäten auf dem Rad, dass wir Mitglieder eines Radsportvereines sind.

 

Vereinsausfahrten

 

Grundsätzliches

 

Vereinsausfahrten dienen dem gemeinsamen Ausüben des Radsports. Sie werden rechtzeitig bekanntgegeben und beschrieben. Zu Beginn einer Fahrt wird kurz besprochen und abgeklärt, ggf. abgestimmt, welcher Umfang der Tour hat, wo man in etwas lang fahren wird und was im Falle eines Aus- oder Unfalles zu beachten ist. Ggf. sollte man vor der Tour das Bike nochmals gecheckt werden. Achtet hierbei auch ruhig auf andere Fahrer, getreu dem Motto „Mehr Augen sehen besser als zwei“, dies gilt natürlich auch während der ganzen Tour.

 

Absage oder Abbruch von Touren

 

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Teilnahme oder Durchführung einer ausgeschriebenen Tour.

 

Teilnahmevoraussetzungen

 

Die Teilnehmer müssen, wenn gefordert, sofern sie nicht von einem Erziehungsberechtigtem begleitet werden, das 18. Lebensjahr vollendet haben oder eine Vollmacht der Eltern vorweisen; dies entfällt für Vereinsmitglieder unter 18.

 

Aufgaben des Guides

 

Sofern nichts anderes angegeben ist, besteht die Aufgabe des Guides ausschließlich darin, den Teilnehmern den Weg zu zeigen sowie die Orientierung abseits von öffentlichen Straßen und Wegen zu erleichtern. Die Teilnehmer sind sich darüber bewusst und damit einverstanden, dass der Tourverlauf und die Tourdauer, z. B. aufgrund von Witterungs und Wegebedingungen jederzeit – auch im Verlauf einer Tour – Änderungen unterliegen können und sich insbesondere auch der Zeitpunkt der Rückkehr nach vorne oder nach hinten verschieben kann.

 

Gefahrtragung

 

Dem Teilnehmer einer Tour ist bekannt, dass die Benutzung eines Mountainbikes sowohl auf als auch abseits befestigter Straßen besondere körperliche Anforderungen stellt und mit spezifischen Gefahren verbunden ist.

 

Die Teilnahme an einer Tour erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Touren führen sowohl über öffentliche Straßen und Wege als auch über befestigte und unbefestigte Wege und Pfade. Angaben über den geplanten Wegverlauf, die Länge und Dauer sowie den konditionellen und/ oder fahrtechnischen Schwierigkeitsgrad einer Tour sind unverbindlich und dienen ausschließlich dazu, den Teilnehmern einen groben Eindruck von den sie erwartenden Anforderungen zu geben.

 

Die Teilnehmer müssen selbst und in eigener Verantwortung beurteilen und entscheiden, ob sie diesen Anforderungen entsprechen. Fehleinschätzungen in diesem Zusammenhang, auch auf die rechtliche Befahrbarkeit der Strecken, liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich des Teilnehmers.

 

Verhalten der Teilnehmer

 

Die Teilnehmer sind dazu verpflichtet, sich jederzeit so zu verhalten, dass sie sich und andere Teilnehmer, sowie andere Personen wie Wanderer, Spaziergänger und Tiere, sowie Natur nicht gefährden. Hierzu gehören insbesondere ein ausreichender Sicherheitsabstand und eine den Weg- und Sichtverhältnissen sowie dem persönlichen Können angepasste Geschwindigkeit und Fahrweise.

 

Achtet bitte auf den oder die Fahrer unmittelbar hinter Euch. Bei größeren Gruppen, ist es den Fahrern an der Spitze nicht möglich, auf die letzten zu achten, wenn jeder auf den oder die hinter einem achtet, geht keiner verloren. Wenn einer zurückbleibt, bitte unmittelbar nach vorne weitergeben. Falls man den Anschluss verliert, wird i.d.R. an der nächsten Abbiegung gewartet, also bitte nirgendwo unter Verdacht abbiegen, sondern einfach geradeaus weiterfahren. Es sollte auch jeder Guide seine Mobilfunknummer bekanntgeben, damit man sich ggf. wieder finden kann.

 

Alle Teilnehmer haben ihre – vor allem konditionellen und fahrtechnischen – Fähigkeiten selbst einzuschätzen und ihre Fahrweise daran auszurichten. Die Teilnehmer müssen insbesondere selbst beurteilen, ob sie einen Wegabschnitt sicher und ohne sich oder andere zu gefährden mit dem Mountainbike fahren können; im Zweifelsfall ist ein Wegabschnitt vorher zu besichtigen und/oder das Mountainbike zu schieben oder zu tragen.

 

Nochmals, alle Teilnehmer haben auf öffentlichen Straßen und Wegen die Bestimmungen der Straßen-verkehrsordnung in eigener Verantwortung einzuhalten. Darüber hinaus sind die DIMB Trail Rules einzuhalten; die DIMB Trail Rules können unter www.dimb.denachgelesen werden. Zu diesen gehört u.a. auf Waldwegen bzw. Trails Rücksicht auf Wanderer, Reiter oder andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Kinder, zu nehmen und diese nicht zu gefährden.

 

Die Teilnehmer sind sich darüber im Klaren, dass Mountainbiketouren mit gewissen Risiken und Gefahren verbunden sind und nehmen diese Risiken und Gefahren bewusst und mit vollem Einverständnis in Kauf. Die Teilnehmer sind sich dabei insbesondere darüber bewusst und nehmen es in Kauf, dass es zu Stürzen und daraus resultierenden – auch schwersten – Sach-, Personen- oder Vermögensschäden kommen kann. Gefahren und Risiken können sich insbesondere, aber nicht nur, aus den – häufig auch wechselnden – Witterungs- und Wegebedingungen sowie dem Verhalten Dritter ergeben.

 

Auch eine nicht ausreichende gesundheitliche Verfassung, mangelnde Kondition sowie Selbstüberschätzung oder unzureichende fahrtechnische Fähigkeiten der Teilnehmer können zu einer Gefährdung der eigenen Person oder Anderen führen.

 

Teilnehmer an Vereinstätigkeiten stimmen mit der Teilnahme automatisch dieser Verhaltensregeln zu, dies gilt auch für Gastfahrer.

Nutzungen von offiziellen Bikeparks

 

Alle hier genannten Verhaltensregeln beinhalten die Nutzungsbedingungen von Bikeparks. Jedoch hat sich jeder Nutzer eines Bikeparks mit den Regeln dieser Bikeparks vertraut zu machen und stimmt mit der Nutzung den jeweiligen Regeln und Bedingungen zu.

 

Zu den bekannten offiziellen Bikeparks in der Umgebung gehören Winterberg, Willingen und Warstein im Sauerland, Bad Ems an der Lahn, Boppard am Rhein, Hürtgenwald in der Vordereifel, Stromberg im Hunsrück, Malmedy in den Ardennen und den Filthytrails, beides Belgien. Für alle nicht genannten weiter entfernten Bikeparks gilt dies natürlich auch.

 

Nutzung von ausgewiesenen und offiziellen Bikestrecken

 

Für das Befahren von ausgewiesenen und offiziellen Bikestrecken im Rahmen einer ausgeschriebenen Tour(Veranstaltung)  gibt es ebenfalls Regeln zum Befahren der Strecke, die vom jeweiligen „Betreiber“ ausgeschrieben sind. Diese zu beachten und zu respektieren ist ebenfalls ein Grundsatz, den man wahren muss.

 

Folgende Freeride- und Downhillstrecken sind im „näheren“ Umkreis offiziell:

 

·         Downhillstrecke „Kothener Busch“, genannt „Kothen“ in Wuppertal Ansprechpartner: www.rv-adler-luettringhausen.de

·         Bikepark „Halde Hoppenbruch“ in Herten Ansprechpartner: www.frc-herten.de

·         Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn Ansprechpartner: www.sg-neukirchen-vluyn.de

·         „Bikepark Dreiländereck“ in Aachen Ansprechpartner: www.gelaendefahrrad-aachen.de

 

Bitte beachtet, es werden hier nur Strecken genannt, die offiziell sind, keine sog. Secret-Spots oder „geduldete“ Strecken, wie z.B. Glüder, Rinne, Kettwig, Kalwes, Kohlensiepen und andere. Das Befahren dieser Strecken erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr. Eine Nennung der Örtlichkeiten ist untersagt, sofern diese nicht weitläufig bereits bekannt ist.

 

Zusätzlich zu den bereits genannten Regeln für das Fahren abseits von Straßen gelten für alle Downhill- und Freeridestrecken folgende Regeln, die unbedingt zu befolgen sind:

 

·         Das Befahren der Strecke erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr

·         Die Strecke ist vor dem Befahren auf ihren Zustand hin zu überprüfen

·         Das Befahren ist nur mit geeigneter Schutzausrüstung gestattet (Vollschalenhelm, Oberkörper-, Arm- und Beinprotektoren, Lenkerstopfen)

·         Sicherheitsabstand einhalten! Der vordere sowie der ungeübte Biker haben immer Vorfahrt und dürfen nicht genötigt werden

·         Ungeübte Fahrer können die Streckenhindernisse auf „Chickenways“ umfahren

·         Nach einem Sturz ist die Strecke schnellstmöglich zu räumen

·         Beim Befahren der Strecke ist auf Wanderer, Fußgänger und fortwirtschaftliche Fahrzeuge besonders zu achten

·         Außerhalb der Strecke ist das Fahren im Wald verboten!

·         Eigenständige Veränderungen der Streckenführung und der Hindernisse oder Vandalismus werden ordnungsrechtlich angezeigt

·         Zuwiderhandlungen können zu einer Schließung der Strecke führen

·         An Wegekreuzungen haben Fußgänger, Wandere, Jogger u.a. stets Vorrang

·         Für Fußgänger ist das Betreten der Downhillstrecke verboten. Es besteht Lebensgefahr. Beachte, wer sein Rad schiebt ist ebenfalls Fußgänger.

Haftung

 

An den angebotenen Bike-Touren und Veranstaltungen des MTBC Düsseldorf beteiligen sich die Teilnehmer auf eigene Gefahr und eigene Rechnung. Der Teilnehmer verzichtet auf jegliche vertragliche, deliktische und sonstige Ansprüche gegenüber dem Verein oder deren Mitglieder. Hiervon unberührt sind Schadensersatzansprüche gegen Dritte (z.B. andere Tourteilnehmer) nach den allgemeinen Haftungsregelungen des Gesetzgebers.

 

Fotos

 

Den Teilnehmern einer Tour ist bekannt, dass ggf. Fotos gemacht werden, die auf der Internet- und Facebookseite des MTBC Düsseldorf und auf der Facebookseite der Facebook-Gruppe „MTB-Treff Düsseldorf“ gepostet und geteilt werden dürfen, sofern man sich vorher nicht ausdrücklich auf eine andere Verwendung oder ein Unterlassen einigt.
NOTFÄLLE / UNFÄLLE

 

–  RUHE BEWAHREN

 

–  ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN EINLEITEN

 

–  NOTRUF ABSETZEN TELEFONNUMMER 112 (Polizei 110)

Bei Notruf unbedingt angeben:

–   WER ruft an?

–   WO ist der Unfall passiert? (ggf. GPS-Daten angeben/Handyortung)

–   WAS ist passiert?

–   WIE viele Verletzte?

–   WELCHE Art der Verletzung?

–   WARTEN auf Rück-/Nachfragen – NICHT AUFLEGEN!

 

Sollten zu hier beschriebenem oder anderweitig Fragen aufkommen, so stellt diese bitte an den Vereinsvorstand, den oder die Guides, an andere Vereinsmitglieder. Nutzt hierzu bitte die Kontaktformulare auf der Homepage, bekannte Telefonnummern und email-Adressen oder die Nachrichtfunktionen auf Facebook

 

Und bitte immer bedenken:

 

WIR SIND DIE GUTEN!!!

 

1. Mountainbike-Club Düsseldorf 2015 e.V.